Beschriebe
1: [Gewicht Inhalt]
Die pfiffige Idee eines Theaterbesitzers führt zu einer ungeplanten Begegnung zwischen Publikum und einem Künstler, der mitten in den Vorbereitungen für einen privaten Anlass steckt zum Gedenken eines spurlos verschollenen Bekannten - Hanspeter Brauchle.
Dass daraus eine abendfüllende Ad-hoc-Performance entsteht, ist die Folge einer Kette von Ausfällen und Zufällen. Unvermutete Geheimnisse in trivialsten Erscheinungen nehmen überhand und führen zu aberwitzig-poetischen Momenten..
2: [Gewicht Figuren]
Ein krauser Sonderling namens Brauchle ist seit Monaten unauffindbar und scheint es zu bleiben. Daran soll erinnert werden, findet Jonas Rütimann, der ehemalige Hausbewohner des Verschwundenen und lädt zu einem „Reminder-Anlass“ ein. Doch die Vorbereitungen scheinen vom Geist des Verschwundenen blockiert: Ausfälle und Engpässe zwingen den Organisator,
seine ganze Bühnenbegabung auszuspielen. Dabei werden Alltagserfahrungen verdichtet und verwandelt, dass es eine Art hat - ganz nach dem Motto: Scheitern kann erweitern kann
erheitern.
3: [Gewicht Produktion]
Nachdem er 2007/08 mit „Retrospeck“ mit einer Art Best-of-Programm aufgewartet hat
(aus Anlass des Gewinns des Schweiz. Kleinkunstpreises), setzt Joachim Rittmeyer in
diesem neuen Solostück seiner Kunst des „beiläufigen Entertainments“ noch einen drauf:
Er verlässt die Beschränkung kostümierter Figuren und kann dadurch Tempo wie Reichtum seiner Verwandlungsfähigkeit zusätzlich steigern.
Existenzielle Komik wird durch geringfügigste Anlässe frei und verdichtet sich zu einem Gesamtkunstwerk aus Erzählform, Figurenspiel, Filmsynchronisation.
(Regie: Stephan Gerber)
Pressespiegel
Bühnenerfordernisse
Dauer: ca. 95 Min.
Pause: keine
Allgemein: Unverzichtbar ist eine dimmbare Bühnenhälfte, eine Tonabspielanlage (für Körpermik und CD-Einspielung). Wünschbar: Bühne mit verdecktem Seitenabgang. Direkter Garderobe/Bühne-Zugang
Detailliert:
Bühne
Bühnentiefe mind. 4 m (wegen eines Beamers, dessen Bild auf eine Leinwand an der Bühnenrückwand projiziert werden soll)
Bühnenbreite ab 5 m (damit neben dem abgedunkelten Bereich mit der Leinwand - s. unter "Licht") ein voll erhellter Bereich eingerichtet werden kann.
Seitenabgang: verdeckt (Illusion ermöglichend, eine Person habe von aussen direkten Zugang zur Bühne)
Licht
Grundlicht: warmes Weiss, wenn mäglich plastisch (von mehreren Seiten her)
Eine Bühnenhälfte: dimmbares Licht (zur Sichtbarmachung des Lichtbildes)
Die Licht-Steuerung sollte wenn möglich von einem Punkt aus betätigt werden können, mit Blick auf das Bühnengeschehen
Ton
Stimmverstärkung ist in den meisten Räumen unerlässlich. JR hat ein eigenes drahtloses Mikrofon dabei (Headset, Sender und Empfänger, Marke "Shure"). Der Anschluss an die Tonanlage muss gewährleistet sein.
CD-Abspielanlage: zur Einspielung zweier Tracks (Sprecherstimme).
Strom
Mind. 1 steuerbare Steckdose hinter Bühne.
Technische Hilfe
Das Einrichten von Bühne, Licht und Ton erfordert 1 ½ bis 2 Std. und wird vom techn. Assistenten Martin Jenny angeleitet. Beim Einrichten ist mind. 1 Person mit Fachkenntnis der licht- und tontechnischen Anlage unabdingbar.
Einmalige oder Doppel-Vorstellungen fährt in der Regel Martimn Jenny. Bei Ensuite-Gastspielen wird am ersten Abend eine zuverlässige Person mit dem techn. Ablauf vertraut gemacht.





